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Schwanenstadt 6h Rennen 2008
Ergebnisse 6h Rennen
| Rang | Klasse | Name | Team | Zeit | Kilometer | | 1. | 1. | Schörghofer Thomas | Gourmetfein/Bauzone | 06:02:18,43 | 214,0 | | 10. | 10. | Läpple Rudi | Drahteselteam Salzkammergut | 06:17:57,13 | 214,0 | | | | | | | | | | | | |
Rennbericht Rudi
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Den Abschluss einer intensiven Trainingswoche, 5 Tage hintereinander, bildete am sechsten Tag der 6 Stunden Marathon in Schwanenstadt. Die Strecke war die gleiche wie die vor zwei Wochen beim Jedermanngiro, pro Runde 10,7 km mit 101 Höhenmetern.
Das Tempo war etwas langsamer als letztes mal, logisch waren ja heute viel mehr Runden zu absolvieren, trotzdem stellte sich mir die Frage, wie lange kann ich mithalten. Die Anstrengungen der letzten Tage waren in den ersten Runden schon zu spüren.
Das Hauptproblem für mich war aber die Verpflegung und da vor allem die Getränke. Während so ziemlich alle Mitstreiter Ihre Helfer am Straßenrand postiert hatten war ich auf mich allein gestellt. Entlang der Strecke gab es keine Verpflegungsstellen, einzig im Start-, Zielbereich gab es ein Versorgungszelt mit allem nötigen, aber wenn man da abbiegt, verliert man einfach den Anschluss der Gruppe. 1,5 Liter hab ich mit, mal sehen wie weit das reicht. Es formierte sich eine ca. 20-köpfige Spitzengruppe, die Runde um Runde ziemlich gleichmäßig zwischen 17 und 18 Minuten abspulte. Wenn’s bis zum Schluss so weiter geht, dann hab ich kein Problem damit, aber ich hab genau gewusst, dass da noch was kommt. In der 14. Runde war dann Schluss mit lustig. Am Berg wurde enorm Tempo gemacht, das Laktat kam mir bei den Augen raus und der Motor fing an zu stocken, ich verabschiedete mich von der Spitze.
Neun Fahrer sind vorne, dann wir zu zweit und die dahinter waren abgehängt. Mittlerweile sind 4 Stunden vergangen und meine Flüssigkeitsvorräte zu Ende. Mein Mitstreiter verließ mich dann auch noch somit war ich ab jetzt allein unterwegs. Beim nächsten Anstieg zum Ennsberg bekam ich von Käfer Heli (Betreuer von Valentin Zeller) eine Trinkflasche gereicht, sonst hätt‘s mich irgendwann umgehauen. In der 16. Runde, nachdem nach vorne nichts mehr möglich war und von hinten auch keine Gefahr bestand, entschloss ich mich dann doch ins Versorgungszelt einzukehren. Ich füllte meine Speicher wieder auf, nur ich Volltrottel hab vor lauter Hektik ganz vergessen meine Trinkflaschen zu füllen, das bemerkt ich aber erst währen der Fahrt. Und so kam es wie es kommen musste, in der letzten Runde, beim letzten Anstieg zwang mich ein Krampf zum Stehenbleiben. Nach kurzer Pause ging‘s wieder weiter und ich pedalierte leichtfüßig dem Ziel entgegen. Summa summarum 20 Runden, 214 KM und 2020 HM. Ich bin überrascht, dass es doch so gut gegangen ist und hätte meine Versorgung besser geklappt wäre vielleicht noch mehr drinnen gewesen, aber wollen wir mal nicht übertreiben. |
Links und Ergebnisse
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